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classical label from Switzerland
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SUSANNE MEBES
MARIO CASTELNUOVO-TEDESCO CD: LC 42501
Fanfare (USA) MUSIK & THEATER «Nicht nur die blendende Fingertechnik und das voluminöse Akkordspiel,
sondern auch die Tonschönheit von Susanne Mebes lassen aufhorchen. Eine
abwechslungsreichere Klangwelt als diejenige des Italieners Mario
Castelnuovo-Tedesco hätte sich die junge Gitarristin zur
Veranschaulichung ihrer umfassenden Musikalität nicht auswählen können.
Ausdrucksvolle Chromatik und volkstümliche Einfachheit gibt es in der
Tarantella zu bewundern, samtene Begleitung im 'Capriccio diabolico',
einer virtuosen Huldigung an Paganini. Zum Erlebnis wird im besondern
die Differenzierung der Dynamik in dem von Juan Ramon Jimenez
inspirierten Wiegenlied (La Arruladora), wo die 'rasgueado'-Technik
(akkordisches Spiel) für unheimliche Klangeffekte sorgt. Beispielhafte
Darstellungen legt die ungemein hellhörige Musikerin auch mit der
neoklassizistischen Sonate (Omaggio a Boccherini) und den stilistisch
bunten Variationen vor.»
JOURNAL DE GENEVE
«Intéressante initiative de regrouper en un disque des ¦uvres de ce
Florentin.... qui dédia sa création à la guitare, et par conséquant à
l'Espagne. L'inspiration lui vient de Goya et de ses caprices, ou de
Platero et son âne, mais aussi du clavecin de Boccherini, ou du violon
de Paganini, qui invitent la guitare à se dépasser elle-même en
virtuosité. Le jeu de Susanne Mebes est brillant et très musical. Elle
est Hollandaise, elle enregistre pour une nouvelle marque suisse, la
musique charmante et colorée du plus espagnol des italiens. L'Europe
unie sera musical ou ne sera pas.»
SCHWEIZER MUSIKPÄDAGOGISCHE BLÄTTER
«Susanne Mebes präsentiert bei Léman Classics eine höchst
bemerkenswerte CD. Den Skeptiker, der da etwa Gleichförmigkeit des Stils
befürchtet hätte, entwaffnet sie sowohl durch ihre äusserst geschickte
und abwechslungsreiche Werkwahl als auch durch ihr phantasievolles und
überaus interessantes Spiel... Lebendigkeit, Geistesgegenwart und reiche
Klangpalette, die sie allen Aspekten dieser leidenschaftlichen,
eloquenten und oft pathetischen Musik verleiht. Ob nun das Virtuose ‹
etwa in der rassig dahinjagenden Tarantella, im dynamischen Capriccio
«Nadie se conoce» oder den geistvollen Rahmensätzen der Boccherini
gewidmeten Sonate ‹ oder das Deklamatorisch-Expressive im Vordergrund
steht: Mit glutvollem Temperament weiss sie Effekte, Nuancen, agogisch
flexibel geführte Übergänge und eine betörende Skala an Klangtimbres,
Vibrato-und Anschlagsvarianten zu entfalten, sodass man gespannt und
neugierig hinhört und in die Souveränität einbezogen wird, mit der
Susanne Mebes sich sowohl in brillante Abenteuer als namentlich auch in
die Stille begibt, der sie mit Geduld zu lauschen versteht. Von
besonderem Ausdrucksgehalt sind die vier Stücke aus Juan Ramón Jiménez'
«Platero y yo», aus welchem Castelnuovo-Tedesco ein Melodram gestaltet
hat. Die mitgelieferten Texte erhellen die poetische und emotive
Substanz der Musikstücke, die auch ohne das gesprochene Wort gespielt
werden können, was Susanne Mebes hier mit aller wünschbaren Eloquenz und
Einfühlung besorgt.»
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